Sieht man einmal von wenigen Ausnahmen der kulturellen Vorläufer wie Alt-Ägypten ab, so weist die griechisch-hellenische Kunst und Plastik erstmals fast dramatisch anmutende Spannung und eingefrorene Bewegung auf.
Ebenso wie der Speerwerfer von Polyklet zeigt der Diskuswerfer von Myron aus dem 5. Jh. v. Chr. die Anspannung des Sportlers. Man spürt die Konzentration in diesem athletisch geprägten Körper. Gleich, in wenigen Augenblicken erfolgt der entscheidende Wurf, der vielleicht darüber entscheiden vermag, ob dieser Sportler als gefeierter Olympionike in seine Heimat zurückkehrt.
Bedenkt man, dass der Beginn der Olympischen Spiele auf das Jahr 776 v. Chr. datiert, so liegen bis zu der Erschaffung dieses Diskuswerfers immerhin über 200 Jahre
 
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